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Musikalisch von Norden bis Süden

Kissenbrück Agnes Kauer beeindruckte mit ihren Ensembles in Kissenbrück.

Von Ulrich Thiele

 

Unser Debutkonzert fand am 12. November 2011 in der schönen Kirche zu Dettum statt.
Das Konzert war ein voller Erfolg und das spiegelt sich auch in den offiziellen Meinungen wider:


Liebe Agnes,
Euer Konzert gestern war wunderbar! Ich hätte Dir das gerne hinterher persönlich gesagt, aber ich sollte Anne und andere Musiker von einem anderen Konzert abholen und mich beeilen. Es ist bewundernswert und freut mich für Dich persönlich nach Deiner schweren Zeit, was Du in so kurzer Zeit aus dem neuen Chor herausgeholt hast: Homogenität und Ausdrucksstärke in einem so kleinen Ensemble.
Gratuliere!
Nicht nur die Männer, einfach alle waren klasse, auch die Solo-Sängerin, Pianistin und Flötistin mit Ihrer zarten Musik. Das Programm ebenso. (Dass auf dem Dorf permanent geklatscht wir, muss man hinnehmen...) Ich wünsche Dir mit dem Chor und persönlich weiter alles Gute! Herzliche Grüße, auch an Deinen Mann und an Beate Krusche, und falls mich aus dem Chor noch jemand kennen sollte (ach, grüß doch einfach alle...)
Almuth


Fest der Stimmen in Dettumer Kirche

Kammerchor „Canto Vivo“ stellte sich mit anspruchsvollem Programm vor

Das Wagnis, in der kurzlebigen, eventbezogenen Zeit heute einen Kammerchor zu gründen, ist groß, zumal ein guter Klangkörper nur durch disziplinierte und regelmäßige musikalische Arbeit geformt und zu hohem Niveau geführt werden kann. So war das zahlreiche Publikum in der Dettumer Kirche entsprechend gespannt auf den ersten Auftritt des neu gegründeten „Canto Vivo“ – Chores, der sich im Untertitel auch als „Kammerchor Wolfenbüttel - Braunschweig“ bezeichnet.

Chorleiterin Agnes Kauer, als erfolgreiche Leiterin des „Sine-Nomine-Chores“ bestens bekannt, stellte nun nach langer Krankheit mit ihrem neuen Chor ein in seiner gegensätzlichen Thematik sehr anspruchsvolles Programm aus Renaissance, Romantik und Moderne vor. Die hingebungsvolle Art der 18 erfahrenen Sängerinnen und Sänger entsprach ganz den Intentionen und interpretatorisch initiierten Feinheiten der Chorleiterin. Ausgehend von einem klangvoll tragenden Piano gelangen besonders gut in den romantischen Chorsätzen u. a. von Brahms, Dvorák und Fanny Hensel wirkungsvolle dynamische Abstufungen und Steigerungen. Dabei bestachen Intonations- und Phrasierungssicherheit. Die gekonnte Deklamation des Französischen von P. Certons „Je ne l’ose dire“ korrespondierte überzeugend zu den weiteren fremdsprachigen Texten, wie selbstverständlich auch die gute Aussprache der deutschen Gesänge.

Begeisternd waren auch die japanischen „Lieder für Solosopran und Klavier“ von T. Koshitani: Yoshiko Hirschfeld–Ikeshiro wußte mit ihrer warmen und zarten Stimmgebung sehr eindringliche Stimmungsbilder zu inszenieren, Pianistin Hisae Otsuka begleitete kompetent auf einem allerdings recht schwächlichen elektronischen Instrument. Auch das zu einem Trio erweiterte Solo-Ensemble gliederte sich mit der Komposition von P. Gaubert dem gesamten hohen Niveau des Konzertes ein, wobei die Flötistin Annecka Schiweck sich geschickt der Kantilene der Sängerin anpaßte.

Der einleitende Chorsatz „Nun fanget an“ von H. L. Haßler hatte bereits aufhorchen lassen, doch der weit gespannte Bogen wurde bis zu J. G . Rheinbergers „Abendlied“ zum letzten Höhepunkt geführt. - Endloser Beifall mit Wiederholung dieses klanglichen Juwels.

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